5 gesunde Wege die Zähne natürlich aufzuhellen


Strahlende, saubere und weiße Zähne gelten inzwischen als ästhetisches Schönheitsideal und repräsentiert das Betreiben der eigenen Hygiene. Allerdings ist das natürliche Weiß der Beißerchen neben dem steigenden Alter durch einige andere Faktoren gefährdet und eingeschränkt, da das unter dem Zahnschmelz liegende Zahnbein gelblich ist und zum Vorschein kommt, wenn manches in den Schmelz eindringt. Dazu zählen Dinge wie Kaffee, Tee, Softgetränke, Wein und Zigaretten. Diesem Prozess kann man aber entgegenwirken. Entweder wagt man den Gang zum Zahnarzt und lässt sich mittels teurem Bleaching die Zähne künstlich aufhellen. Das ist allerdings recht kostenintensiv und schadet dem Zahnschmelz und die Zähne können schmerzempfindlicher werden. Dem gegenüber stehen verschiedene Methoden, die auf natürliche Weise mit Hausmitteln für eine mildere Aufhellung der Zähne sorgen können.

Backpulver

Der wohl bekannteste und gleichzeitig riskanteste Weg, um zu Hause die Zähne weißer zu machen, ist mit Backpulver. Hierfür wird die Zahnbürste angefeuchtet und in das Pulver getunkt, bis alle Borsten damit bedeckt sind. Dann schrubbt man mit der Bürste über die Zähne. Das Ergebnis ist meist zufriedenstellend, allerdings ist die raue Beschaffenheit des Backpulvers schädlich für den Zahnschmelz und baut diesen ab, weshalb dieser empfindlicher gegenüber Wärme oder Kälte wird. Diese Empfindlichkeit macht den Zahnschmelz auch anfälliger für Verfärbungen, weshalb eine regelmäßige Nutzung dieser Methode sogar einen gegenteiligen Effekt haben kann. Deshalb ist die Nutzung von Backpulver mit Vorsicht zu genießen!

Erdbeeren

Ebenso ein beliebtes Hausmittel ist das Zähneputzen mit Erdbeeren. Dazu halbiert man die Erdbeeren und putz mit deren Inneren die Zähne. Die enthaltene Säure befreit die Zähne von ihrem Belag und hellt sie somit kurzweilig auf. Zudem kannst du die Erdbeeren danach getrost essen und tust durch deren hohen Nährstoffgehalt deiner Gesundheit noch was Gutes.

Kurkuma

Kurkuma ist eine indische Heilpflanze und in den meisten gängigen Curry-Gerichten für die gelbe Farbe und den bekannten Geschmack verantwortlich. Was ihr Potential zur Zahnaufhellung angeht, scheiden sich die Geister. Empfohlen wird das Kauen auf einer Kurkumawurzel für 1-2 Minuten oder das Mischen von Kurkumapulver und Wasser, was man als Zahnpasta-Ersatz verwenden soll. Während es eine Menge Menschen gibt, die Kurkuma die aufhellende Fähigkeit zusprechen, gibt es eine Opposition, die ihr nachsagt, die Zähne sogar weiter zu verfärben. Es empfiehlt sich ebenso, dass du eine alte Zahnbürste für das Prozedere verwendest, da diese danach irreversibel gelb gefärbt ist.

Kokosnussöl

Kokosnussöl unterstützt als natürliches Heilmittel der Heilung von Wunden, beugt Infektionen vor, pflegt Fingernägel und beruhigt strapazierte Haare. Doch es ist auch ein Helfer im Mundraum. Es hat den Ruf, nahezu jedes Zahnproblem auf natürliche Weise zu lösen. Hierzu ein bis zwei Löffel des Öls in den Mund nehmen und dieses dann für 5 Minuten stark zwischen den Zähnen hin und herspülen, wie bei einer Mundspülung. Dieses Verfahren, was auch „Ölziehen“ genannt wird, reinigt die Zahnzwischenräume und sorgt so für eine verbesserte Mundhygiene. Der milde Geschmack nach Kokos ist zudem ein leckerer Nebeneffekt, der den Vorgang sehr erträglich macht.

Aktivkohle

Den wohl besten Effekt bei der Zahnaufhellung liefert das Zähneputzen mit Aktivkohle. Entweder in Pulverform oder als eigene Zahnpasta schrubbt man sich mit der Zahnbürste die Aktivkohle über die Zähne. Diese besitzt ähnliche Eigenschaften wie ein Schwamm und saugt somit den Zahnbelag inklusive aller Mikropartikel auf, ohne ihn wieder abzugeben. Dabei schrubbt die Aktivkohle nicht wie Backpulver den Zahnschmelz weg, was sie zur risikoloseren, gesünderen Wahl für die Variante macht. Das Entfernen des Belags erfolgt gründlich und gibt den Zähnen somit ein aufgehelltes Erscheinungsbild. Der überwiegende Teil der Nutzer von Aktivkohle bestätigen diesen Effekt.


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